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011 Heraklit – Die Sonne ist so breit wie der Fuß eines Menschen

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Heraklit Heraklit ist der Philosoph des Werdens, zumindest, wenn man es verkürzt darstellen möchte. Sein bekanntester Satz ist gar nicht von ihm:

panta rhei – Alles fließt

Dafür gibt es aber andere Fragmente, die diese Flussmetapher aufgreifen:

Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen.Denen, die in dieselben Flüsse steigen, strömen andere und anderen Wasserfluten zu.

Für Heraklit ist das Feuer der Urstoff. Hier das zitierte Fragment dazu:

Alles ist Austausch des Feuers und das Feuer Austausch von allem, gerade wie für Gold Waren und für Waren Gold eingetauscht wird.

Allerdings müssen wir hier vorsichtig sein, da dieses Urstoff-Konzept tatsächlich nicht vergleichbar mit denen von Thales, Anaximander und Anaximenes ist.

Im Podcast habe ich angedeutet, dass die Stadt Milet tatsächlich nicht weit entfernt ist. Ich lege euch hier noch eine bereits bekannt Karte mit dazu:

Milet








Sehr passend finde ich dieses Zitat von Popper, das leider keinen Platz mehr im Podcast gefunden hat:

Es gibt keine unveränderlichen Dinge. Die Dinge sind nicht wirklich Dinge, sie sind Prozesse, sie sind im Fluß. Sie sind wie Feuer, wie eine Flamme, die, obwohl sie eine bestimmte Form haben kann, ein Prozeß ist, ein Strom von Materie, ein Fluß. Alle Dinge sind Flammen: Feuer ist der wahre Baustoff unserer Welt. (Karl Popper)

 

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