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021 Empedokles

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EmpedoklesWir kommen in den nächsten Folgen zu den Naturphilosophen, die sich der Aufgabe stellen, nach und mit Parmenides weiterzudenken. Dieser Zeitraum ist durch drei große Namen gekennzeichnet; Empedokles, Anaxagoras und Demokrit.

Den Anfang macht hier Empedokles, eine ausgesprochen schillernde Persönlichkeit.
Irgendwo zwischen Gott und Scharlatan, Esoteriker und “Windebändiger”. Empedokles selbst hat eine ganz klare Vorstellung von sich:

Nicht mehr bin ich ein Sterblicher euch, ein unsterblicher Gott jetzt

Wandr’ ich umher, verehrt von jedermann, wie sich’s gebühret;

Heilige Binden und blühende Kränze umgeben das Haupt mir.

Wenn ich, von Jüngern geleitet, von Männern und Frauen, dann einzieh’

In die herrlichen Städte, zollt überall man mir Verehrung.

Tausende kommen und fragen, wo doch zum Heile der Pfad führt.

Sehersprüche verlangen die einen und andere wünschen

Von mir ein kräftiges Wort, um allerlei Krankheit zu bannen,

Weil sie schon lang sich fühlen gequält von heftigen Leiden.

Durch eine Begegnung mit Xenophanes kommt Empedokles als junger Mann zur Philosophie, trifft Parmenides und Zenon, schreibt sich schließlich bei einer Schule des [Pythagoras] ein und geht dann doch direkt in den Orient.

Was dann noch kommt, könnt ihr direkt in der Folge hören. Viel Vergnügen!

P.s. Die Folge ist etwas länger geraten, aber dafür muss sie auch für den Februar genügen. Wir hören uns dann im März wieder.

 

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