020 Seinsfragen

Durch Fragen eurerseits ist noch einmal ein Rundumschlag zum Seienden entstanden. Damit der Empedokles anschließend nicht im Regen steht, hier diese Zusatzfolge.
Ich werde die Überlegungen, die bereits in der Parmenides-Folge dargelegt wurden, hier noch einmal rund machen.

Parmenides fragt sich zum ersten Mal:

Was ist die gemeinsame Voraussetzung all der früheren Ansichten?

Die Antwort die er darauf findet ist:

Die Existenz des Nichtseienden.

Daran schließt sich folgende Frage an:

Kann ein solches Nichtseieindes überhaupt gedacht werden?

Die Antwort des Parmenides lautet:

Das ist unmöglich.

Entsprechend kommt Parmenides zu der vollkommen neuen Ansicht:

Das Seiende ist.

Mein Lieblingsbeispiel für ein Schlußverfahren kommt übrigens von Woody Allen (ist aber leider nicht korrekt):

Sokrates ist ein Mensch.

Alle Menschen sind sterblich.

Also bin ich Sokrates.