Alle Artikel mit dem Schlagwort “Heraklit

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036 Demokrit der Atomist

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demokrit
An dieser Stelle möchte ich den Demokrit wieder aufnehmen und euch seine Lehre von den Atomen vorstellen. Demokrit heimst dabei die Lorbeeren seines Lehrers Leukipp mit ein und die Trennung zwischen den beiden fällt entsprechend etwas schwer.

Dafür gibt es viele Anknüpfungspunkte bei Heraklit, Parmenides und auch Empedokles.

Hilfe habe ich mir bei Russell gesucht, der wie immer sehr empfehlenswert ist, wenn ihr euch dazu noch etwas weiter belesen mögt.

Viel Vergnügen beim Hören!

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026 Anaxagoras

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anaxagorasHimmelsbeobachtungen, Wetterprognosen und politische Intrigen – und das Alles ohne Lächeln. Das klingt ein bisschen nach einer Mischung aus Thales und Heraklit. Aber das wäre vermutlich zu kurz gegriffen für diesen Denker.

Anaxagoras kommt aus Ionen und damit tatsächlich auch aus dem Einfluss der Schule von Milet. Er geht nach Athen, wird dort der Lehrer von Euripides, Perikles und Archelaos.

In Athen gerät Anaxagoras allerdings, nach 30 Jahren Aufenthalt, in die Mühlen politischer Intrigen.

Und hier findet sich die erwähnte Folge zur Ilias.

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025 Milet und wer?

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Athen_AgoraEine Episode zu einer Stadt? Diese ist so besonders und so einflussreich, dass ich diese Ausnahme hier gerne machen möchte. Mit der heutigen Folge kommen wir nach Athen und warum diese Stadt eine so große Bedeutung erlangen konnte, möchte ich euch hier kurz vorstellen.

Außerdem kommen eine Menge großer Leute zur Sprache (wenn zum Teil auch nur namentlich). Der erwähnte Briefwechsel zwischen Darius und Heraklit findet sich hier in der Folge zu Heraklit.

Zur Beziehung von Athen und Athene verweise ich einmal mehr auf den Troja Alert.

Wenn ihr Lust auf mehr Geschichte und Geschichten habt, dann schaut euch gerne einmal hier bei Vorzeiten um.

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023 Empedokles

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EmpedoklesPhilosophisch orientiert sich Empedokles an seinen vielzähligen Vorgängern; bei ihm fließt all das wieder zusammen, was ich in den vorhergehenden Episoden auseinandergenommen habe. Es sind zwei mal zwei Pole, zwischen denen sich das Denken des Empedokles bewegt. Er orientiert sich an der Milesischen Schule und gleichzeitig an Pythagoras. Außerdem verbindet er das Seiende des Parmenides mit dem Werden des Heraklit.

Letzteres gelingt durch das Konzept der Urstoffe, die sich miteinander verbinden aber auch voneinander lösen können. Die Stoffe sind:

Denn fürs erste vernimm des Weltalls vierfache Wurzel:
Zeus, der Strahlende, Hera, der Nahrung Spenderin, Hades, Nestis, die irdische Naß läßt aus den Tränen entquellen.

also Feuer, Erde, Luft und Wasser.

Was irgend aus glücklicher Mischung entstammt, ist liebend vereint, aneinander gepaßt von der Macht Aphrodites.

Im Goldenen Zeitalter herrschte nur Aphrodite aber der Wandel der Welt sorgt für folgende Vorhersage:

Zweierlei künd’ ich: Bald wächst aus mehreren Teilen ein Ganzes. 
Bald auseinander tritt wieder das Eine in mehrere Teile. 
Zwiefach ist irdischer Dinge Entsteh’n und zwiefach ihr Schwinden.

Nach wie vor gibt es keinen leeren Raum, denn:

Nimmermehr kann ja aus dem, was nicht ist, etwas entstehen.

Wie diese Dinge genau zusammenhängen, erfahrt ihr hier in der Episode:

 

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018 Melissos

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA Zurück zum Tagesgeschäft und zurück nach Elea. Ich möchte euch den zweiten Schüler des Parmenides vorstellen, auch wenn leider nicht so sehr viel zu ihm überliefert ist.

Melissos ist nicht nur der Schüler des Parmenides sondern auch Schüler des Heraklit. Außerdem nimmt er Aspekte des Denkens Anaximanders mit auf.

Thematisch knüpft Melissos an Parmenides an und beschäftigt sich mit dem Seienden.
Dank Aristoteles ist uns diese Argumentation zum Sein überliefert:

Wenn etwas da ist, ist es ewig, denn aus Nichts kann nur nichts entstehen.
Wenn es ewig ist, ist es auch unendlich, da es weder Anfang hat noch Ende.
Wenn es ewig ist und unendlich, ist es auch eines, denn wäre es zwei, müßte eines das andere begrenzen.
Wenn es ewig ist und unendlich und eines, ist es auch gleichartig, denn wenn es nicht gleichartig wäre, unterschieden sich seine Teile voneinander, und es wäre also vielfältig.
Wenn es ewig ist, unendlich, eines und gleichartig, ist es auch bewegungslos, da es außerhalb seiner selbst keinen Ort gibt, wohin es sich bewegen könnte.
Wenn es ewig ist, unendlich, eines, gleichartig und bewegungslos, kann es weder leiden, noch Schmerz empfinden, da es immer sich selbst gleichen muss.

 

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