030 Zwischenruf zur Macht (4)

Mit dem vorerst letzte Zwischenruf (zum Thema Macht) versuche ich, einen runden Abschluss zu finden.

Am Ende steht Foucault und sein Vortrag Was ist Kritik*, aus dem ich mir wesentliche Punkt rausziehe. Da der Begriff der Aufklärung eine zentrale Rolle spielt, komme ich  selbstverständlich nicht um einen Verweis auf die Experten herum ;o)

029 Zwischenruf zur Macht (3)

In dieser dritten Episode zur Macht sehe ich mir die Konzepte von Legitimation und Schein an. Eines der Machtinstrumente, das hier eine große Rolle spielt, ist Gewalt (Triggerwarnung!)

Ausgelöst wurde diese Episode durch die Folgen zu den Nibelungen im Trojaallert.

Wenn ihr einen kurzen Einblick in die Geschichte von Irene von Athen haben möchtet, habe ich hier die entsprechende Folge für euch.

Sehr empfehlenswert finde ich ein kleines Buch zur Macht* (hier geht mein Dank an den @derEgregant), das einen sehr spannenden Blick hinter einzelne Konzepte wirft.

028 Zwischenruf zur Macht (2)

In der zweiten Folge zum Thema Macht möchte ich mir gerne das Verhältnis von Macht und Religion ansehen.

Gleich zu Beginn möchte ich mich entschuldigen, sollte ich mich zu weit vorgewagt haben. Ich möchte mit dieser Folge keineswegs Stellung gegen die genannten Religionen beziehen.

Diesen Hinweis habe ich schon einmal für die Glaubensinterlude gemacht, auf die ich hier noch einmal zurückgreife. Und Jan Assmann ist selbstverständlich kein Religionswissenschaftler, sondern Ägyptologe. Pardon! Zurückgreifen werde ich zudem auf Xenophanes und seine Idee, dass die Vorstellungen von den Göttern lediglich Projektionen sind. Hier noch einmal die passenden Zitate:

Die Äthiopier machen ihre Götter schwarz und stumpfnasig, die Thraker sagen, die ihrigen hätten blaue Augen und rotes Haar.

und

Ja, wenn Ochsen und Pferde oder Löwen Hände hätten und könnten mit ihren Händen malen und Kunstwerke hervorbringen, wie es die Menschen tun, so würden die Pferde die Gestalten der Götter als Pferde malen und die Ochsen als Ochsen und ihre Leiber je nach ihrer eigenen Art bilden.

Der Bibeltext, den ich an den Anfang stelle, noch einmal in Textform:

Jeder soll sich der Ordnungsmacht des Staates fügen. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott verliehen wird.
Wer sich also gegen die staatliche Gewalt auflehnt, widersetzt sich der Anordnung Gottes und wird dafür bestraft werden.
Wer das Gute tut, braucht die Herrschenden nicht zu fürchten. Das müssen nur die, die Böses tun. Wenn ihr also ohne Angst vor der Staatsgewalt leben wollt, dann tut, was recht ist, und ihr werdet ihre Anerkennung finden.
Denn sie steht im Dienst Gottes, um euch beim Tun des Guten zu helfen. Wenn ihr aber Unrecht tut, müßt ihr euch vor ihr fürchten. Denn die Vollmacht zu strafen seht ihr rechtmäßig zu. Im Auftrag Gottes vollstreckt sie das Urteil an denen, die Böses tun. Darum müßt ihr euch der Staatsgewalt unterordnen, nicht nur aus Furcht vor dem Zorn Gottes, sondern auch, weil euer Gewissen euch dazu anhält. (Römer 13, 1-5)

Voltaire habe ich zwar genannt, aber vergessen das gemeinte Werk mit anzuführen. Das hole ich hier* nach. Und gerne verweise ich auch auf die Sterntagebücher* von Lem.